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Borussias Pechvogel nicht im Training: Die Hoffnung auf Doucourés Durchbruch schwindet


Borussias Pechvogel nicht im Training
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Die Hoffnung auf Doucourés Durchbruch schwindet



Beim Testspiel in Venlo Anfang September war Mamadou Doucouré noch dabei.
Foto: Dirk PŠffgen/Dirk Paeffgen (dirk)

Mönchengladbach Mamadou Doucouré wollte in dieser Saison angreifen, um den Durchbruch bei Borussia noch zu schaffen. Aktuell kann er aber wieder seit einiger Zeit nicht trainieren. Das dämpft die Hoffnungen.

Die Rückrunde der vergangenen Saison war für Mamadou Doucouré die schönste Zeit in seinen bisher vier Jahren bei Borussia. Obwohl er seit seinem Wechsel nach Gladbach 2016 nahezu komplett aufgrund von Verletzungen ausgefallen war, unterschrieb er im Februar einen neuen Vertrag. „Wir setzen voll auf ihn und glauben an sein großes Talent. Er kann und soll in Zukunft noch ein wichtiger Spieler für uns werden. Da sein Vertrag Ende der kommenden Spielzeit ausläuft, wollten wir für beide Seiten klare Verhältnisse schaffen. Wir können mit ihm in der Defensive planen – und er hat die Chance, sich in aller Ruhe weiterzuentwickeln“, sagte Sportdirektor Max Eberl damals.

Die Entwicklung ging bei Doucouré zu der Zeit in die richtige Richtung, Ende Mai und Mitte Juni kam er sogar zu seinen zwei ersten Kurzeinsätzen in der Bundesliga. Doch vom dritten Profi-Pflichtspiel ist der junge Franzose aktuell offenbar recht weit entfernt.



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Das ist Mamadou Doucouré
Foto: Dirk Päffgen

In der Vorbereitung hat Doucouré schon einige Pausen einlegen müssen, er hat aber einen großen Teil der Einheiten bestreiten können. Beim Testspiel in Venlo hat er gespielt, am ersten Spieltag stand er in der Regionalliga auch in der Startelf der Gladbacher U23 beim Sieg in Rödinghausen (2:0). Doch seitdem ist er kaum noch beim Training der Borussen zu sehen.

„Mams ist nach wie vor noch im Integrationstraining, im Reha-Prozess“, sagte Marco Rose. Bedeutet: Doucouré kann gerade nur individuell arbeiten. Von einer Verletzung ist nichts bekannt, Probleme scheint es aber derzeit zu geben. Wann er wieder zurückkehrt, ist offen. Nur: Die Wahrscheinlichkeit, dass er, wie von Eberl gewünscht, noch bei Borussia durchstartet, schwindet angesichts der Entwicklungen in den vergangenen Wochen.

Zwar werden Gladbach und Doucouré weiter alles dafür geben, um den Verteidiger mit dem riesigen Potenzial heranzuführen, doch nun muss er sich zum wiederholten Male an den Kader heranarbeiten.