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Ab Samstag gilt auch Zeeland als Risikogebiet



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So schützen Sie sich vor dem Coronavirus
Foto: dpa/Arne Dedert

Liveblog Die Bundesregierung hat die ganzen Niederlande, fast ganz Frankreich und erstmals auch Regionen in Italien und Polen mit Wirkung ab Samstag zu Corona-Risikogebieten erklärt. Alle Entwicklungen in unserem Liveblog.

  • Das Robert-Koch-Institut hat die ganzen Niederlande als Risikogebiet eingestuft. Die Regelung gilt als Samstag. Neben den Niederlanden gilt auch die Grenzregion zu Frankreich als Risikogebiet.

  • Angesichts der Rekordverschuldung infolge der Corona-Krise hat Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet eine strenge Ausgabendisziplin gefordert und gleichzeitig Steuererhöhungen abgelehnt.

  • Ursula von der Leyen hat sich vorsorglich in Quarantäne begeben und daher den EU-Gipfel in Brüssel vorzeitig verlassen. Schon im Vorfeld äußerte die dänische Regierungschefin Frederiksen Kritik an dem Treffen vor Ort.

  • Der Präsident des Robert-Koch-Instituts schließt nicht aus, dass Corona-Hotspots in Deutschland abgeriegelt werden. Zudem warb Wieler auch für die umstrittenen Beherbergungsverbote.

  • In Düsseldorf gilt aktuell eine Sperrstunde, um 1 Uhr müssen die Gastro-Betriebe schließen. Am Freitag kann sich die Lage ändern. Schon am Wochenende könnte bereits um 23 Uhr in den Lokalen Schluss sein.



  • Besuche im Evangelischen Krankenhaus (EVK) in Düsseldorf sind ab Freitag bis auf weiteres nicht gestattet. Das hat die Betriebsleitung des EVK zum Schutz der Patienten und Mitarbeitenden am Donnerstag beschlossen. Grund dafür ist die in den letzten Wochen stark gestiegene Zahl der Düsseldorfer, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben.

  • EU-Rats-Chef Charles Michel und EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen fordern eine engere Zusammenarbeit der EU-Staaten im Kampf gegen das Coronavirus. Insbesondere bei der Nachverfolgung von Infektionen und hinsichtlich der Quarantäneregeln bestehe Verbesserungsbedarf.

  • „Wenn es bei der verordneten Platzausnutzung von 20 Prozent bleibt, ist das der Todesstoß fürs Kommödchen. Dann machen wir den Laden dicht“, sagt Theaterchef Kay Lorentz in Düsseldorf.

  • Um die Arztpraxen zu entlasten, sind ab Montag bundesweit telefonische Krankschreibungen wieder möglich. Die Regelung soll zunächst bis Ende des Jahres in Kraft bleiben.

  • Angesichts steigender Ansteckungszahlen sei damit zu rechnen, dass die Zahl der Hilfsleistungsanträge bei der Bundeswehr weiter steigen werde, sagte ein Sprecher der Bundeswehr.

  • Zahlreiche Messen sind in diesem Jahr schon der Pandemie zum Opfer gefallen. Mit den neuen Beschlüssen sehen die Betreiber ihre Veranstaltungen aber nicht in Gefahr. Solange ein schlüssiges Hygienekonzept vorliegen würde, gehen sie davon aus, dass die Events mit Sondergenehmigungen stattfinden können.

  • Hunderte Urlauber bemühten sich in Düsseldorf um einen Test, da man als Bewohner eines NRW-Risikogebiets nur mit negativem Ergebnis die Beherbergungsverbote anderer Bundesländer umgehen kann.

  • Die Deutsche Krankenhausgesellschaft sieht den steigenden Infektionszahlen mit Sorge entgegen. Nach ihren Prognosen könne man schon im November auf über 2000 Intensivpatienten kommen.

  • Die Zahl der Corona-Infektionen in Belgien ist auf ebenfalls auf einem Rekordhoch. Die Behörden des Elf-Millionen-Einwohner-Landes meldeten am Donnerstag 7481 registrierte Fälle innerhalb von 24 Stunden.

  • Sachsen hebt das Beherbergungsverbot für Menschen aus Corona-Risikogebieten auf. Das meldet die Deutsche Presse-Agentur. Das kündigte die Regierung am Donnerstag nach einem Gespräch mit Landräten und Bürgermeistern aus dem Freistaat an. Die Regelung soll ab Samstag gelten.

  • Die Nationale Akademie der Wissenschaften schlägt Alarm. Die Beschlüsse des Bund-Länder-Treffens gehen der Leopoldina nicht weit genug. Sie seien unzureichend, um das Infektionsgeschehen eindämmen zu können.

  • Gesundheitsminister Jens Spahn wendet sich mit einem eindringlichen Appell an die Bevölkerung. Es sei wichtig, dass die Bevölkerung die von der Politik gefassten Beschlüsse mittrage. “Heute entscheidet sich, ob Weihnachten in gewohnter Weise stattfinden kann.” Ziel sei es, eine Situation wie zu Ostern zu vermeiden, in der man von Verwandtschaftsbesuchen habe abraten müssen.

  • Das Beherbergungsverbot in Baden-Württemberg ist soeben vom Verwaltungsgerichtshof in Mannheim gekippt worden.

  • Schleswig-Holstein hält daran fest, dass Urlauber aus Risikogebieten ohne Nachweis eines negativen Corona-Tests in Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen im nördlichsten Bundesland nicht übernachten dürfen. Das meldet die Nachrichtenagentur Reuters. “Wir werden an dieser Einschränkung der Beherbergung festhalten”, sagt Ministerpräsident Daniel Günther (CDU). Für die Tourismusbranche sei dies eine “zumutbare Härte”. Es gehe darum, die Bürger in Schleswig-Holstein zu schützen.

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