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Kanzleramtschef Braun sieht keinen Grund für Hamsterkäufe



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So schützen Sie sich vor dem Coronavirus
Foto: dpa/Arne Dedert

Liveblog Kanzleramtschef Helge Braun ruft die Bürger auf, keine Hamsterkäufe zu starten. Unterdessen steigen die Zahlen weiter an: Das Robert Koch-Institut meldet 7334 Neuinfektionen. Alle Entwicklungen im Newsblog.

  • Am Freitagmorgen meldet das Robert Koch-Institut einen neuen Höchstwert an Corona-Neuinfektionen: Binnen eines Tages steckten sich 7334 Menschen neu mit dem Virus an.

  • In einigen Bundesländern hatte das umstrittene Beherbergungsverbot nur kurzen Bestand. Jetzt kippt auch das Saarland die Regelung.

  • Das Robert-Koch-Institut hat die ganzen Niederlande als Risikogebiet eingestuft. Die Regelung gilt als Samstag. Neben den Niederlanden gilt auch die Grenzregion zu Frankreich als Risikogebiet.

  • In der Landeshauptstadt steigen die Zahlen rasant an. Die Wochen-Inzidenz liegt in Düsseldorf inzwischen bei 67, nachdem sich innerhalb eines Tages mehr als 100 Menschen mit dem Virus infizierten.

  • Im März kam es in der gesamten Republik zu Hamsterkäufen, Toilettenpapier war Mangelware und auch bei Mehl, Nudeln oder Zucker herrschte Leere in den Supermarktregalen. Kanzleramtschef Helge Braun appelliert nun an die Bevölkerung, nicht erneut mit dem Hamstern zu beginnen:

  • Borussia Mönchengladbach spielt am Wochenende gegen Wolfsburg – geplant waren eigentlich 10.000 Zuschauer. Mit dem Überschreiten des Grenzwertes muss diese Zahl jetzt jedoch drastisch reduziert werden: Gerade einmal 300 Fans dürfen ins Stadion. Wie das funktioniert:

  • Lothar Wieler, Präsident des Robert-Koch-Instituts, spricht in einem Interview über die Entwicklung des Virus, seine Einschätzung hinsichtlich eines möglichen Lockdowns und die Resonanz aus der Bevölkerung gegenüber seines Instituts.

  • Hendrick Streeck, der am Uniklinikum Bonn das Virologie-Institut leitet, kam nach Gangelt, um das damals neue Corona-Virus zu erforschen. Das Örtchen im Kreis Heinsberg war Anfang des Jahres nach einer Karnevalssitzung zu einem der ersten deutschen Corona-Hotspots geworden. Heute grüßen ihn viele Gangelter auf der Straße.

  • Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert, den geplanten Castortransport von der Wiederaufbereitungsanlage im britischen Sellafield ins südhessische Zwischenlager Biblis abzusagen. „Wenn nun von der Polizei erwartet wird, dass sie die Corona-Auflagen und den Gesundheitsschutz stärker durchsetzen soll, dann ist es aus unserer Sicht nicht vereinbar, dass Anfang November ein Nukleartransport von der Polizei quer durch Deutschland begleitet werden soll“, sagte GdP-Vize Jörg Radek der Deutschen Presse-Agentur. „Dafür gibt es keinen zwingenden Grund.“ Polizeikräfte, die dann zur Sicherung des Castortransportes im Einsatz wären, könne man nicht zeitgleich für den Infektionsschutz abstellen, sagte der GdP-Vize.

  • Weitere Städte in NRW haben die kritische Marke von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern erreicht. Ein Überblick zur Sieben-Tage-Inzidenz.

  • Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat zur Bekämpfung des Coronavirus einige Sonderrechte. Diese will die große Koalition nun jetzt schon über den März 2021 hinaus verlängern.

  • Neben dem Lüften soll laut Lehrerverband das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes die Gefahr einer Infektion verhindern.

  • Eine Corona-Ampel-Karte soll das Infektionsgeschehen in einzelnen Regionen Europas abbilden. Jetzt hat die EU sie online gestellt. Deutschland ist aber noch grau markiert – es fehlen Daten zur Anzahl der Corona-Tests.

  • In den meisten Städten in NRW gilt die Sperrstunde ab ein Uhr nachts. Kommt die Verordnung mit der 23-Uhr-Regelung wie geplant, müssten die Gastronomen in der Regel zwei Stunden früher schließen. Wer das nicht tut und dabei erwischt wird, dem droht ein Bußgeld von bis zu 25.000 Euro.

  • In mehreren deutschen Großstädten landen derzeit Flugblätter von Gegnern der Corona-Schutzmaßnahmen in den Briefkästen der Bürger. Erste Flyer wurden auch in Düsseldorfer Briefkästen gefunden.

  • Die Sperrstunde in der Gastronomie kommt einer Schließung gleich, sagt Wirt Helmut Köhnlein, der zwei Kölner Kneipen betreibt. Ein Protokoll.

  • In den Niederlanden mussten wegen der steigenden Infektionszahlen mit dem Coronavirus zeitweise schon die Notaufnahmen schließen. Jetzt will das Land wieder Covid19-Patienten zur Behandlung nach Deutschland verlegen.

    https://rp-online.de/panorama/coronavirus/corona-die-niederlande-wollen-patienten-nach-deutschland-verlegen_aid-54064947

  • Ursula von der Leyen hat sich vorsorglich in Quarantäne begeben und daher den EU-Gipfel in Brüssel vorzeitig verlassen. Schon im Vorfeld äußerte die dänische Regierungschefin Frederiksen Kritik an dem Treffen vor Ort.

  • Der Präsident des Robert-Koch-Instituts schließt nicht aus, dass Corona-Hotspots in Deutschland abgeriegelt werden. Zudem warb Wieler auch für die umstrittenen Beherbergungsverbote.

  • In Düsseldorf gilt aktuell eine Sperrstunde, um 1 Uhr müssen die Gastro-Betriebe schließen. Am Freitag kann sich die Lage ändern. Schon am Wochenende könnte bereits um 23 Uhr in den Lokalen Schluss sein.



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