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Corona und Reisen: Hat das Virus Ihr Fernweh gekillt? – Umfrage

Storniert. In den vergangenen Monaten dürfte dieses Wort bei vielen von Ihnen eine große Rolle gespielt haben, liebe Leserinnen, liebe Leser. Ob das London-Wochenende mit der besten Freundin, Sommerferien am Meer, die Ägäis-Kreuzfahrt oder der lang ersehnte Neuseeland-Roadtrip: Viele Träume platzten 2020, Schuld war das Coronavirus.

Statt persönlicher Reiseunterlagen landeten in Briefkästen und E-Mail-Postfächern die Absagen von Reiseanbietern, Kreuzfahrtunternehmen und Fluggesellschaften. Nicht Vorfreude auf den Urlaub herrschte vor, sondern die Frage: Und was machen wir jetzt?

Viele trugen es mit Fassung, schmiedeten neue Pläne für ihre Staycation – frei nach dem Motto “Urlaub zu Hause – warum nicht?”. Auf Ferienziele in ganz Deutschland herrschte ein wahrer Run, vor allem die nördlichen und südlichen Bundesländer konnten sich kaum retten vor Reisenden.

Zählen Sie zu denen, die den Corona-Sommer erstmals zur ausgiebigen Deutschland-Erkundung genutzt haben? Zu denen, die die eigene Umgebung intensiv bereisten und dabei vielleicht den einen, ganz besonderen Flecken entdeckten und ins Herz schlossen? Wo waren Sie unterwegs, was hat Sie überrascht, was haben Sie erlebt?

Oder gehören Sie zu den Landeskennern, die immer schon wussten, wie schön es hier ist? Was denken Sie über Ihre Lieblingsregionen im eigenen Land? Warum passen die Nordfriesischen Inseln, das Wendland, der Bayerische Wald oder andere deutsche Ziele so gut zu Ihren Reisebedürfnissen? Vielleicht war Ihr Deutschlandurlaub 2020 fast so wie in all den Jahren zuvor. Vielleicht hat sich etwas verändert – für Sie oder für die Gastgeber, bei denen Sie schon lange einkehren. Erzählen Sie uns von Ihren Begegnungen, egal ob in der Provinz oder im Touri-Hotspot.

Oder haben Sie es im eigenen Land nicht länger ausgehalten? Pandemiebedingt galt zwar das gesamte europäische Ausland lange als Risikogebiet. Reisewarnungen stoppten das touristische Geschehen wochenlang komplett. Doch mit dem Sommer wurden Urlaube jenseits der deutschen Grenzen wieder möglich. War Ihr Fernweh so groß, dass Sie sofort den Koffer packten und ins Flugzeug stiegen?

Was uns dabei interessiert: Hat Corona Sie vielleicht etwas gelehrt? Über Deutschland, über das Leben, über das Gefühl, mindestens einmal im Jahr – gern auch öfters – dem Alltag entfliehen zu wollen? Wie wichtig ist für Sie eine Reise in ein anderes Land – in der Nähe oder Ferne? Werden Sie nach den Corona-Beschränkungen anders reisen als zuvor?

Schreiben Sie uns Ihre Erlebnisse und Ihre Meinung an reise@spiegel.de – gern zusammen mit einem Urlaubsfoto vom Corona-Sommer 2020. Eine Auswahl Ihrer Gedanken und Erkenntnisse fassen wir in einem Artikel zusammen. Wir behalten uns redaktionelle Kürzungen und leichte Redigaturen vor. Mit der Einsendung erklären Sie sich mit der Veröffentlichung von Text und Bild unter Nennung Ihres Namens einverstanden.

Sie brauchen Tipps? Hier geht’s auf Deutschlandreise

Die Nachfrage nach Freizeit und Ferienzielen im eigenen Land war in diesem Jahr besonders hoch. Entsprechend voll wurde es also an Ostseestränden, in den Bergen und in anderen beliebten Regionen Deutschlands. Unser Ziel im Reise-Team des SPIEGEL war es in den vergangenen Wochen also, Sie mit Ideen für coronataugliches Reisen zu versorgen – auch abseits des touristischen Trampelpfade. Hier sind die meistgelesenen Artikel:

Fünf wunderschöne, aber eher wenig beachtete ­Regionen in der Mitte Deutschlands haben wir in diesem Artikel zusammengestellt. Lesen Sie hier, was es im Frankenwald zu sehen gibt, warum man für den Indian Summer nicht nach Nordamerika reisen muss und wo “The Middle of Nüscht” besonders reizvoll ist.

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Radlerinnen und Radler konnten sich in diesem Jahr auch nicht beschweren – sie mussten auf ihre liebste Urlaubsform nicht verzichten und konnten sich einigermaßen ungehindert auf den Sattel schwingen. Die neuesten Radwege im ganzen Land, (fast) vergessene Radwege und Fernradtouren für die Familien waren gern gelesene Überblicke:

Der Reisetrend des Sommers war wohl das Campen. Ja, es gab viele Menschen, die erstmals das Vergnügen hatten, in einem Zelt, einem Wohnwagen oder einem Bus zu urlauben. Wie sich so ein Ferien-First anfühlen kann, hat Reise-Redakteurin Eva Lehnen aufgeschrieben.

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Camping in Corona-Zeiten – dazu finden Sie bei uns alles, was Sie wissen müssen.

Abstand war natürlich das zentrale Thema und eine Grundvoraussetzung für Urlaub im Jahr 2020. Am einfachsten hatten es in dieser Hinsicht alle, die sich so richtig davon gemacht hat – zum Beispiel bei einer Wanderung in den Alpen: Lesen Sie hier, warum es gut tut, allein in die Berge zu ziehen.

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Jetzt freuen wir uns auf Ihre Freizeit- und Reiseerlebnisse. Schildern Sie uns, wie Sie Ihren Corona-Sommer verbracht haben – und schreiben Sie uns an reise@spiegel.de.

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