Spiegel

DFB-Pokal: SC Freiburg zittert sich bei Waldhof Mannheim in die zweite Runde

Der SC Freiburg ist im DFB-Pokal einer Verlängerung aus dem Weg gegangen. Gegen Waldhof Mannheim schoss Jonathan Schmid den Bundesligisten gegen den Drittligisten in die zweite Runde (79.). Bereits vor dem Spiel war es ein ereignisreicher Tag gewesen: Bei Waldhof waren am Samstag zwei Corona-Fälle bekanntgeworden, zwischenzeitlich soll das Spiel auf der Kippe gestanden haben. Bei Freiburg verletzte sich beim Aufwärmen Torhüter Mark Flekken, der den Stammplatz vom zu Hertha BSC abgewanderten Alexander Schwolow übernommen hatte.

Der Bundesligist schien besser mit der Ausgangslage zurechtzukommen: Freiburgs Vincenzo Grifo scheiterte mit einem Schuss an der Latte (13.), ehe Chang-hoon Kwon nach einer Kopfballvorarbeit von Nils Petersen die Führung erzielte (19.). Weil auch Jeong Woo-yeong (24.) und Petersen (32.) am Aluminium scheiterten, blieb die Partie offen. Das sollte sich für den Bundesligisten rächen: Nach einer Flanke grätschte Waldhofs Dominik Martinovic zum Ausgleich (57.). Erst in der Schlussphase sicherte sich Freiburg doch noch den Sieg: Schmid überwand den guten Torhüter Jan-Christoph Bartels mit einem Flachschuss in die linke Ecke (79.).

Vor mehr etwas mehr als zwei Monaten war Heidenheim in der Bundesliga-Relegation an Werder Bremen gescheitert. Wie die vergangene Saison endete, beginnt auch die neue mit einem Rückschlag: Nach einem Tor von Phillip Tietz scheiterte das Team von Trainer Frank Schmidt in der ersten Pokalrunde an Zweitliga-Absteiger Wehen Wiesbaden.

Für Heidenheim war es ein gebrauchter Abend: Bei einem Foul knickte Denis Thomalla so böse weg, dass er in der Halbzeit ausgewechselt werden musste. Nach den Sommer-Abgängen der beiden Leistungsträger Tim Kleindienst und Niklas Dorsch fehlte Heidenheim vor allem offensiv die Durschlagskraft, erst in der Schlussphase wurde der Zweitligist gefährlicher. Ohne Wehens Tor jedoch ernsthaft zu gefährden.

Icon: Der Spiegel