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Fifa hält an Präsident Gianni Infantino fest: “Es gibt nichts, was ihn an der Erledigung seiner Pflichten hindert”

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Der Fußball-Weltverband Fifa hält trotz der Ermittlungen der Schweizer Staatsanwaltschaft an seinem Präsidenten Gianni Infantino fest. Das bestätigte ein Sprecher der Fifa dem SPIEGEL auf Anfrage. Zuvor hatte bereits AP darüber berichtet.

“Der Fifa-Präsident ist Gegenstand eines Ermittlungsverfahrens der Schweizer Staatsanwaltschaft, aber er wurde bis jetzt nicht angeklagt oder irgendetwas schuldig befunden”, teilte die Fifa mit. “Wie schon mehrfach gesagt, werden die Fifa und ihr Präsident weiterhin voll mit den Behörden kooperieren. Bis diese Untersuchungen abgeschlossen sind, gibt es nichts, was den Präsidenten an der Erledigung seiner Pflichten hindert. Er wird seinen Aufgaben innerhalb der Fifa weiter vollumfassend nachkommen.”

Weiterhin sei die Fifa überzeugt, dass am Ende der laufenden Ermittlungen bestätigt würde, dass Infantino “nichts falsch gemacht” habe, als er seinen Pflichten nachgekommen sei und den Leiter der Bundesanwaltschaft getroffen habe.

Die Schweizer Staatsanwaltschaft hatte am Donnerstag ein Strafverfahren gegen Infantino eröffnet. Dabei geht es um geheime Treffen zwischen ihm und dem Leiter der Bundesanwaltschaft, Michael Lauber. Die geheimen Treffen fanden 2016 und 2017 statt, während die Bundesanwaltschaft gegen die Fifa wegen Korruption ermittelte. Bei den Ermittlungen geht es unter anderem um die Vergaben der Weltmeisterschaften 2018 an Russland und 2022 an Katar.

Lauber hat wegen der Vorwürfe bereits seinen Rücktritt eingereicht, nachdem die Aufsichtsbehörde ihn wegen der Treffen bereits gerügt und ihm eine Verletzung seiner Amtspflichten und unwahre Aussagen vorgeworfen hatte. Er wies die Anschuldigungen zurück. Es soll aber auch gegen ihn ein Strafverfahren eröffnet werden, sobald seine Immunität aufgehoben ist.

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