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Fußball-Bundesliga: Bund und Länder einig bei sechswöchigem Testbetrieb für Fan-Rückkehr

Bund und Länder haben sich kurz vor dem Start der Fußball-Bundesliga am Freitag auf einheitliche Regeln zur Fan-Rückkehr geeinigt. Nach SPIEGEL- und dpa-Informationen haben sich darauf die Chefs der Staatskanzleien verständigt. Zunächst wurde ein sechswöchiger Testbetrieb unter Corona-Bedingungen mit Zuschauern beschlossen. Die Grenze liegt oberhalb einer Zahl von 1000 Zuschauern bei 20 Prozent der jeweiligen Stadion-Kapazität.

Spannend ist ein weiterer Punkt des Beschlusses: Nach SPIEGEL-Informationen einigten sich die Chefinnen und Chefs der Staats- und Senatskanzleien der Länder auf die 7-Tage-Inzidenzzahl von 35. Das bedeutet: Wenn innerhalb der vergangenen sieben Tage die Fallzahl der Neuinfektionen in einem Landkreis höher als 35 je 100.000 Bewohner liegt, würden keine Fans im Stadion zugelassen.

“Keine Zulassung von Zuschauern erfolgt in der Regel, wenn die 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner am Austragungsort größer gleich 35 und das Infektionsgeschehen nicht klar eingrenzbar ist. Stets bedarf es einer engen Abstimmung mit den örtlich zuständigen Gesundheitsämtern”, heißt es im Beschluss, der dem SPIEGEL vorliegt.

In München, wo der Deutsche Meister am Freitag das Auftaktspiel gegen den FC Schalke bestreiten wird, beträgt die aktuelle 7-Tage-Insidenz 40,05.

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