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Hannover, Hamburg und Team X: Fortunas Konkurrenten in der Zweiten Liga

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Hannover, Hamburg und Team X
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Fortunas Konkurrenten in der Zweiten Liga



Mal wieder gegen Hannover: Fortunas Niko Gießelmann (li.) im Zweikampf mit dem Ex-Düsseldorfer Genki Haraguchi.
Foto: dpa/Swen Pförtner

Düsseldorf Die Düsseldorfer erwarten in der Zweiten Liga einige alte Bekannte und viele Unwägbarkeiten. Zu den stärksten Gegnern könnten auch Mannschaften zählen, die in dieser Saison ziemlich weit unten spielten.

Noch haben die Verantwortlichen kein offizielles Saisonziel ausgegeben, aber als Absteiger wird Fortuna automatisch zum Kreis der Aufstiegsaspiranten zählen. „Es ist keine einfache Klasse“, sagt Ex-Trainer Friedhelm Funkel über das Unterhaus. „Und es ist schwierig, dort zu arbeiten, wenn man die Liga nicht kennt.“ Wer sind denn überhaupt die Hauptkonkurrenten in der Zweiten Liga, und gegen welche Teams gehen die Düsseldorfer sicher als Favorit ins Spiel?

Zunächst wird interessant sein, wer die Relegation in den beiden Duellen am Donnerstag und Montag für sich entscheiden kann. Steigt Werder Bremen ab, sind die Hanseaten sicher der klare Favorit auf den Wiederaufstieg. Bleibt Heidenheim drin, gehört das Team von Trainer Frank Schmidt nicht zu den Klubs, die von Natur aus im Rennen um die ersten drei Plätze erwartet werden.

Anders sieht das bei Hannover 96 aus. Finanziell sind die Niedersachsen, auch nach dem enttäuschenden sechsten Platz, weiter sehr gut aufgestellt. Die Einnahmen aus dem TV-Geld-Topf entsprechen etwa dem, was Fortuna bekommen wird – beide Klubs liegen bei etwa 25 Millionen Euro.

Nicht weit davon entfernt liegt der Hamburger SV, der allerdings einen viel größeren Kostenapparat mit sich herumschleppt. Die Frage wird lauten, wie der „Dino“ die Enttäuschung, nicht einmal die Relegation erreicht zu haben, wegsteckt, und wie er sich neu aufstellt.

Jeweils um die 15 Millionen Euro TV-Geld bekommen Heidenheim, Mitabsteiger SC Paderborn, der VfL Bochum und der 1. FC Nürnberg, falls der „Glubb“ die Klasse überhaupt halten kann. Denn die Nürnberger müssen die Abstiegsrelegation gegen den Dritten der Dritten Liga spielen. Diese vier Klubs würden aller Voraussicht nach zum unmittelbaren Verfolgerkreis der Aufstiegsaspiranten zählen.

Dazu wird wohl traditionell – wie zuletzt Arminia Bielefeld – mindestens ein Klub stoßen, den keiner auf der Rechnung haben wird. Dazu gehören Darmstadt, Aue, Fürth, Sandhausen, Kiel, Regensburg, Osnabrück, St. Pauli oder Karlsruhe.

Gegen diese Klubs wird Fortuna aber zu Beginn der Runde definitiv als Favorit ins Rennen gehen. Das gilt natürlich auch für die Duelle mit den Aufsteigern, die noch zu ermitteln sind. Derzeit haben Würzburg, Braunschweig und Ingolstadt die besten Karten.