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Kaltfront zieht über Region hinweg: Am Abend sind Gewitter und Starkregen in NRW möglich

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Kaltfront zieht über Region hinweg
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Am Abend sind Gewitter und Starkregen in NRW möglich



Blitze gehen während eines Gewitters nieder (Symbolbild).
Foto: dpa/Robert Michael

Essen Noch schwitzt das ganze Land unter einer Hitzewelle. Doch schon am Samstagabend kann ganz anders aussehen: Eine Kaltfront zieht vom Westen aus über NRW hinweg. Sie kann im Süden und Osten des Landes Gewitter und Starkregen bringen.

Dies könne sich bis in die erste Nachthälfte des Sonntags ziehen, wie ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Samstag vorhersagte. Betroffen seien der Süden und Osten des Landes.

Dem Wetterdienst zufolge zieht die Kaltfront in den Abendstunden vom Westen aus den Niederlanden und Belgien herüber. Um die 15 Liter Regen pro Quadratmeter und Sturmböen mit bis zu 80 Kilometern pro Stunde seien vereinzelt möglich – dies betreffe besonders die Südosthälfte des Landes. Im Osten könne das Band aus Schauern und Gewittern auch unwetterartig ausfallen. Die Nordosthälfte bleibt dem Meteorologen zufolge eher verschont.



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Dürre, Sonne, Regen – Wetterextreme in NRW 2020
Foto: dpa/Ennio Leanza

Die Kaltfront sorgt nach der Hitze der vergangenen Tage zumindest für etwas Abkühlung am Sonntag: Die Temperaturen liegen zwischen 23 und 26 Grad. Noch eine Spur kühler soll es am Montag werden: Der DWD rechnet mit etwa 21 bis 24 Grad, in der Eifel sinken die Temperaturen auf bis zu 18 Grad.

Am Samstag blieb es in Nordrhein-Westfalen zunächst weiter heiß und schwül bei Höchstwerten um die 34 Grad. In Teilen des Landes hatte es am Samstagmorgen angefangen zu regnen. Es sei aber ruhig geblieben, wie mehrere Feuerwehr- und Polizei-Leitstellen in NRW mitteilten. Am Niederrhein hatte es laut DWD am Morgen bereits gewittert.