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Kein Risiko beim Mittelfeldspieler: Borussias Comeback-Plan für Denis Zakaria


Kein Risiko beim Mittelfeldspieler
:
Borussias Comeback-Plan
für Denis Zakaria



Denis Zakaria mit Trainer Marco Rose.
Foto: Dirk PŠffgen/Dirk Paeffgen (dirk)

Mönchengladbach Während Marcus Thuram und Alassane Plea zurück sind, muss Denis Zakaria noch auf sein Comeback warten. Doch Borussia hat die Hoffnung, dass er wieder dabei ist, wenn die englischen Wochen losgehen.

Die Geschichte um die Verletzung von Denis Zakaria ist eine recht langwierige und vor allem hartnäckige. Nach seinem Crash mit Yann Sommer beim Heimspiel gegen Borussia Dortmund Anfang März (1:2) hieß es, er falle nur wenige Wochen aus, sein Comeback sollte recht zeitnah folgen, er war auch schnell wieder beim Training dabei.

Während der Corona-Pause stellte sich aber heraus, dass die Verletzung doch schlimmer war, nach ein, zwei Wochen weiterer Bedenkzeit ließ sich Zakaria operieren. Die dann prognostizierten sechs bis acht Wochen Ausfallzeit sind nun auch schon lange vorbei und ein Comeback ist noch nicht in greifbarer Nähe. Doch so lange soll es nicht mehr dauern, betont Marco Rose nun. Und die aktuellen Geschehnisse haben schon auch etwas mit dem Spielplan zu tun.



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Das ist Denis Zakaria
Foto: afp, CS

Denn Borussia will derzeit bei Zakaria erst recht gar nichts riskieren, damit er dabei ist, wenn ab dem 20./21. Oktober die Champions League startet und damit auch die englischen Wochen losgehen.

„So denken wir eigentlich nicht, aber in vielen Bereichen wird es darauf hinauslaufen“, sagt Rose. „Bei Denis ist es immer schwer, eine Wasserstandsmeldung abzugeben. Was wir mit ihm gemacht haben, hat sehr gut gewirkt, er ist jetzt richtig glücklich, hat in den vergangenen Tagen richtig gut gearbeitet und wird zeitnah wieder auf dem Platz stehen. Dann müssen wir sehen, wie nachhaltig das ist, vielleicht gibt es auch mal einen kleinen Rückschlag. Aber es läuft wahrscheinlich auf die Länderspielpause hinaus.“

Der Plan von Borussia ist also, dass Zakaria wieder dabei ist, wenn die sogenannte „Crunchtime“ losgeht. Bis dahin ist sein Ausfall noch verkraftbar, zumal beim Mittelfeld-Duo Christoph Kramer und Florian Neuhaus derzeit alles andere als Sorgen beim Trainer aufkommen. Doch die Klasse von Zakaria würde das Team nochmal weiterbringen, vor allem in der Champions League.

Da wird auch Zugang Valentino Lazaro, der sich bei seinem ersten Spiel für Borussia gegen Fürth einen Muskelbündelriss zugezogen hat, aller Voraussicht nach wieder dabei sein. „Bei ihm wissen wir, dass er zur Länderspielpause zurück sein wird“, sagt Rose.

In der können sich auch Marcus Thuram und Alassane Plea, die nach ihren Verletzungen nun wieder zur Verfügung stehen, die letzten Prozente holen, um mit voller Kraft in die englischen Wochen zu gehen. „Bis dahin haben wir drei Bundesligaspiele und da wollen wir natürlich versuchen, möglichst optimal zu starten. Das muss das Ziel sein. Und dann hoffen wir schon, dass wir mit und nach der Länderspielpause, wenn es in die intensiven Wochen geht, fast alle Spieler an Bord haben. Das ist das Ziel, die Hoffnung und der Plan“, sagt Rose.