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Kim Kardashian will Instagram boykottierten – aus Protest


188 Millionen Follower

Bei Instagram erreicht Kim Kardashian eine gewaltige Zahl an Followern. Nun jedoch hat sie angekündigt, ihren Account einzufrieren. Es soll ein Zeichen gegen “die Verbreitung von Hass und Propaganda” sein.




Kim Kardashian mit Ehemann Kanye West:


Kim Kardashian mit Ehemann Kanye West: “Ich kann nicht zusehen”


Foto: Danny Moloshok/ REUTERS

In der Liste der meist-gefolgten Instagram-Konten überhaupt liegt Kim Kardashian derzeit auf Rang sieben, knapp hinter Selena Gomez und klar vor Fußballer Lionel Messi. Ihre Reichweite und der Zugriff auf die Scharen von Fans sind also enorm. Jetzt will der US-Reality-TV-Star offenbar kurz vor der Präsidentenwahl ein Signal senden.

Kardashian hat erklärt, wegen Falschinformationen in Sozialen Medien in einen Facebook – und Instagram-Streik zu treten. Unter dem Hashtag “#StopHateForProfit” (Stoppt Hass für Profit) kündigte die 39-Jährige an, ihre Konten am Mittwoch “einfrieren” zu wollen. Und sie rief ihre Follower dazu auf, es ihr gleichzutun.

“Ich finde es toll, dass ich über Instagram und Facebook direkt mit Euch in Kontakt treten kann, aber ich kann nicht zusehen, wie diese Plattformen weiterhin die Verbreitung von Hass, Propaganda und Fehlinformationen ermöglichen – geschaffen von Gruppen, die spalten und Amerika auseinandertreiben wollen”, schrieb Kardashian ihren 188 Millionen Instagram-Abonnenten am Dienstag.

Falsche Informationen in Sozialen Medien hätten einen großen Einfluss auf die US-Wahlen und unterwanderten die Demokratie. Ihr Ehemann, der Musiker Kanye West, hat sich in der Vergangenheit mehrfach mit Präsident Donald Trump öffentlich gezeigt. Zudem erklärte West, dass er bei der Wahl im November als möglicher dritter Kandidat antreten möchte.

Immer wieder Vorwürfe gegen Facebook

Seit der Wahl Trumps zum US-Präsidenten 2016 wird in den Vereinigten Staaten immer wieder hitzig über das Thema Wahlbeeinflussung diskutiert. Dabei verbreiten sich falsche Geschichten viral, die Politikern oder Gruppen schaden sollen und damit die US-Gesellschaft weiter spalten könnten.

Besonders Facebook, zu dem auch die Plattform Instagram gehört, steht dabei unter Druck und hat Schritte angekündigt, um der Beeinflussung von Wählern vor der Präsidentschaftswahl Anfang November entgegenzuwirken.

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