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Neuer Rekordwert: Corona-Inzidenz im Kreis Mettmann steigt weiter


Neuer Rekordwert
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Corona-Inzidenz im Kreis Mettmann steigt weiter



Die Inzidenz im Kreis Mettmann steigt weiter.
Foto: dpa/Marijan Murat

Die Inzidenz hat einen neuen Spitzenwert erreicht. Im Kreis Mettmann liegt sie laut Robert-Koch-Institut bei 63. Am Mittwoch lag sie noch bei 54,4.

Die Lage im Kreis Mettmann verschärft sich am Donnerstag weiter. Laut Robert-Koch-Institut ist die Inzidenz auf 63 gestiegen. Am Mittwoch lag sie noch bei 54,4. Seit Mittwoch sind laut RKI 64 neue Fälle dazugekommen.

Kostenpflichtiger Inhalt Der Kreis Mettmann hatte neue Corona-Regeln beschlossen, nachdem die Inzidenz übers Wochenende erst die 35, dann sogar den Wert von 50 überschritten hatte. Die schärferen Schutzmaßnahmen gelten seit Donnerstag und sollen die Situation wieder in den Griff bekommen. Erkrath, Haan, Heiligenhaus, Hilden, Langenfeld, Mettmann, Monheim, Ratingen, Velbert und Wülfrath gelten seit Mittwoch als Risikogebiet.

Neben der Allgemeinverfügung, die Kreis und Kommunen am Mittwoch veröffentlicht haben, haben auch Bund und Länder am späten Mittwochabend neue Regeln beschlossen. Nach achtstündigen Beratungen in Berlin über neue Corona-Maßnahmen einigten sie sich auf mehrere Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung: In Hotspots dürfen sich noch maximal zehn Personen im öffentlichen Raum treffen.Die Ministerpräsidenten einigten sich auf eine einheitliche Verschärfung der Regeln für private Feiern. Demnach sollen Feste in Risikogebieten generell auf zehn Teilnehmer und zwei Hausstände begrenzt sein. Zudem soll dort eine Sperrstunde ab 23 Uhr in der Gastronomie gelten.

Beide Regelungen sind für Regionen vorgesehen, in denen die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz, also die Zahl der Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner in einer Woche, den Wert von 50 übersteigt. Ab dem Schwellenwert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern solle eine verschärfte Maskenpflicht gelten – überall dort, wo Menschen länger oder dichter zusammenkommen.