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Probebetrieb für Fan-Rückkehr: Fortuna strebt maximale Zuschauerzahl an


Probebetrieb für Fan-Rückkehr
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Fortuna strebt maximale Zuschauerzahl an



Fortuna-Fans in der Düsseldorfer Arena.
Foto: HORSTMUELLER GmbH

Düsseldorf Jetzt ist klar: Fans dürfen wieder in die Fußball-Stadien. Bei Fortuna Düsseldorf stößt die bundesweite Einigung auf Begeisterung. Vorstandsvorsitzender Thomas Röttgermann sagt: „Ohne Fans fehlt dem Fußball die Seele.“

Die Signale aus der Politik kommen bei Fortuna Düsseldorf naturgemäß gut an. „Wir freuen uns sehr, dass wir nun schon zu unserem ersten Heimspiel vor Zuschauern spielen können. Nach fast sieben Monaten ohne Fans sehnen wir uns alle nach Spielen mit Zuschauern, denn ohne sie fehlt dem Fußball die Seele“, sagt Thomas Röttgermann, Vorstandschef des Fußball-Zweitligisten. „Wir alle lieben diesen Sport, aber durch die besondere Stimmung in den Stadien, durch gemeinsame Erlebnisse mit Freunden und der Familie und durch die Interaktion mit den Mannschaften auf dem Rasen, bekommt der Fußball seinen ganz besonderen Stellenwert.“

Die Chefs der Staatskanzleien verständigten sich am Dienstag zum Bundesliga-Start auf eine bundesweit einheitliche Regelung. Danach soll jetzt ein sechswöchiger Probebetrieb mit Spielen vor Zuschauern anlaufen. Maximal 20 Prozent der jeweiligen Stadionkapazität sollen dabei ausgelastet werden dürfen.

Bei Fortuna werden das wohl rund 10.000 Zuschauer sein.



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Ingolstadt – Düsseldorf: die Fortunen in der Einzelkritik
Foto: dpa/Matthias Balk

„Unsere intensive Vorarbeit zahlt sich jetzt aus und wir werden nun gemeinsam mit dem Ordnungs- und Gesundheitsamt die letzten Details klären“, sagt Thomas Röttgermann. „Unsere Fans wissen um den Vertrauensvorschuss und wir sind überzeugt davon, dass die Hygienevorschriften eingehalten werden. Sobald wir die maximal erlaubte Zuschauerzahl kennen – die wir natürlich anstreben – werden wir schnellstmöglich auf unsere treuen Dauerkarteninhaber und Vertragspartner zugehen und unser weiteres Vorgehen erläutern und loslegen.“

Fortuna startet am Freitag mit einem Auswärtsspiel beim Hamburger SV (18.30 Uhr) in die Zweitliga-Saison. Das erste Heimspiel ist am darauf folgenden Samstag (26. September, 13 Uhr) gegen die Würzburger Kickers.

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) sagte: „Sportveranstaltungen leben von der Unterstützung der Fans, von der Atmosphäre mit Publikum – das gilt sowohl für Bundesligaspiele, als auch für den Amateur- und Breitensport. Mit sicheren Infektionsschutzkonzepten und Grenzen bei der Kapazität können die Vereine ihre Sportstätten jetzt endlich wieder mit Leben füllen. Dabei gilt: Hygienekonzepte, Schutzmaßnahmen und ein umsichtiges Vorgehen haben Priorität.”