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Prozess in Düsseldorf: Vergewaltigung im Volksgarten – Zweifel an Aussagen von Opfer

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Prozess in Düsseldorf
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Vergewaltigung im Volksgarten – Zweifel an Aussagen von Opfer



Die vier Angeklagten im Düsseldorfer Gericht (Archivfoto).
Foto: Wulf Kannegießer

Düsseldorf Im Prozess um eine Gruppenvergewaltigung im Düsseldorfer Volksgarten sind Zweifel an den Aussagen der 22-Jährigen aufgetaucht. Nun soll ein Gutachten eingeholt werden.

Wie es aus dem Prozessumfeld heißt, soll nun ein Gutachten zur Glaubwürdigkeit der jungen Frau eingeholt werden. Dadurch werde der Prozess nicht wie geplant in dieser Woche zu Ende gehen.

Anlass sind widersprüchliche Angaben der 22-Jährigen zum Tattag. So wollte sie zunächst mit einer Freundin in der Altstadt gewesen sein. Auf dem Heimweg sei sie dann vergewaltigt worden. Später soll sie zugegeben haben, kurz vor der Tat noch Sex mit einem 52-Jährigen gehabt zu haben.

In dem Verfahren müssen sich vier 19- bis 34-jährige Männer als mutmaßliche Vergewaltiger verantworten. Laut Anklage hatten sie die 22-jährige Frau an einem späten Novemberabend an einem S-Bahnhof angesprochen, in den nahe gelegenen Park geführt und dort mehrfach vergewaltigt. Einer der Angeklagten soll die Tat gefilmt haben. Er soll aber, als es ihm zu viel wurde, gegangen sein und einen Passanten aufgefordert haben, die Polizei zu rufen.