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Steigende Corona-Zahlen: Neue Reisewarnung trifft auch große Teile der Niederlande


Steigende Corona-Zahlen
:
Neue Reisewarnung trifft auch große Teile der Niederlande



Auch Amsterdam ist von der neuen Reisewarnung betroffen. (Archiv)
Foto: dpa-tmn/Andrea Warnecke

Düsseldorf Das Auswärtige Amt hat wegen steigender Corona-Fallzahlen weitere Reisewarnungen ausgesprochen. Betroffen sind unter anderem die niederländischen Provinzen Nord- und Südholland. Die Warnung gilt damit auch für Amsterdam.

Das Auswärtige Amt hat mir neuen Reisewarnungen auf steigende Infektionszahlen bei unseren europäischen Nachbarn reagiert. Betroffen sind unter anderem die österreichische Hauptstadt Wien und die ungarische Hauptstadt Budapest. Auch die Provinz Nordholland mit der niederländischen Hauptstadt Amsterdam sowie das dicht besiedelte Südholland mit dem Regierungssitz Den Haag und der Hafenmetropole Rotterdam sind betroffen, wie das Ministerium am Mittwochabend mitteilt. Für Tschechien gilt nunmehr neben Prag auch eine Reisewarnung für die umliegende Mittelböhmische Region, in der Schweiz kommt der Kanton Freiburg hinzu, in Frankreich die Region Hauts-de-France und das Überseegebiet La Réunion. Für Kroatien wird die Reisewarnung auf die Gespanschaften Brod-Posavina und Virovitica-Podravina ausgeweitet, für Rumänien auf die Kreise Caraș-Severin und Neamț.

Zentrales Kriterium für die Einstufung als Risikogebiet ist, in welchen Staaten oder Regionen es in den vergangenen sieben Tagen mehr als 50 Neuinfizierte pro 100.000 Einwohner gegeben hat. Die Warnung des Auswärtigen Amtes vor „nicht notwendigen, touristischen Reisen“ dorthin folgt in der Regel nach kurzer Zeit.

Für deutsche Urlauber bedeutet die Rückkehr aus einem Risikogebiet einen Corona-Pflichttest und gegebenenfalls auch Quarantäne, bis ein negatives Testergebnis vorliegt.

Eine Reisewarnung ist zwar kein Verbot, soll aber eine erhebliche abschreckende Wirkung haben. Allerdings hat sie auch eine positive Seite für Verbraucher: Sie ermöglicht es Reisenden, Buchungen für Pauschalreisen kostenlos zu stornieren.

Im einzelnen gelten folgende neuen Reisewarnungen:

  • Frankreich: Die Reisewarnung wurde die Region Hauts-de-France ganz im Norden der französischen Republik sowie das Überseegebiet La Réunion ausgedehnt. Als Risikogebiete galten zuvor bereits die Regionen Île-de-France mit der Hauptstadt Paris, Provence-Alpes-Côte d’Azur, Occitanie, Nouvelle-Aquitaine, Auvergne-Rhone-Alpes, die Mittelmeerinsel Korsika sowie weitere Überseegebiete
  • Niederlande : Reisewarnung für die Provinzen Nord- und Südholland.
  • Schweiz: Ausweitung der Reisewarnung auf den Kanton Freiburg. Zuvor galt das bereits für die Kantone Genf und Waadt.
  • Kroatien: Ausweitung der Reisewarnung auf die Gespanschaften Brod-Posavina und Virovitica-Podravina, nachdem bereits fünf weitere Regionen als Risikogebiete galten.
  • Tschechien: Eine Reisewarnung gilt nun auch für die Mittelböhmische Region rings um die Hauptstadt Prag, die bereits seit rund einer Woche als Risikogebiet gilt.
  • Ungarn: Reisewarnung für die Hauptstadt Budapest.
  • Auch für weitere Regionen in Rumänien wurden Reisewarnungen ausgesprochen, zudem die Warnungen vor Reisen in zwei Regionen aufgehoben.