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Unternehmen in der Corona-Krise: “Wie es weitergeht? Keine Ahnung”

Als die Coronakrise nach Deutschland kam, gab es nicht wenige, die an einen nur kurzfristigen ökonomischen Schock glaubten. Ein paar Wochen Lockdown und konsequente Abstandsregeln, dann sei das Schlimmste womöglich überstanden. Gekommen ist es anders.

Monate später ächzen große Teile der deutschen Wirtschaft noch immer unter den Folgen der Pandemie. Einzelhändler klagen über Umsatzverluste, Dienstleister über fehlende Aufträge, Kulturbetriebe über ausbleibendes Publikum. Allein im Gastgewerbe bangen sechs von zehn Betrieben um ihre Existenz, das Handwerk verzeichnet zum ersten Mal seit sieben Jahren einen Umsatzrückgang, viele Ökonomen fürchten eine Insolvenzwelle. 

Die Coronakrise hat bestehende Probleme verschärft und neue Herausforderungen geschaffen. Vor allem aber hat sie den Blick in die Zukunft verstellt. Wer schon vorher wenig Planungssicherheit hatte, fährt jetzt erst recht auf Sicht. 

Und doch geht es nicht allen schlecht: In ganz Deutschland findet man Geschäftsmänner und -frauen, die die Rezession nie gespürt haben oder sie schon wieder hinter sich sehen – weil sie klug gewirtschaftet haben oder einfach das Glück hatten, in der richtigen Branche zu arbeiten. Der SPIEGEL sprach mit Unternehmern und Selbstständigen, Einzelhändlern und Dienstleistern, Veranstaltern und Auszubildenden, um herauszufinden, wie Deutschlands Wirtschaft auf den kommenden Herbst blickt.


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