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Weltcup-Auftakt in Sölden: DSV-Quartett verpasst Top 30 – Bassino führt nach dem ersten Lauf


Weltcup-Auftakt in Sölden
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DSV-Quartett verpasst Top 30 – Bassino führt nach dem ersten Lauf



Lena Dürr.
Foto: dpa/Giovanni Auletta

Düsseldorf Die Weltcup-Saison der alpinen Skirennfahrer startet wegen der Corona-Krise in diesem Jahr früher. Am 17. Oktober geht es in Sölden los. In unserem Telegramm halten wir Sie über alles Wichtige während der Ski-Alpin-Saison auf dem Laufenden.

Die deutschen Ski-Damen haben zum Start in die neue Weltcup-Saison eine befürchtete Nullnummer kassiert. Im ersten Rennen nach dem Rücktritt von Erfolgsfahrerin Viktoria Rebensburg verpassten die vier Starterinnen des Deutschen Skiverbandes am Samstag beim Riesenslalom in Sölden die Qualifikation für den zweiten Durchgang. Lena Dürr kam bei dem Event unter massiven Corona-Vorsichtsmaßnahmen und ohne Zuschauer im ersten Lauf nur auf Rang 38 und hatte 4,74 Sekunden Rückstand auf die führende Italienerin Marta Bassino.

Weltcup-Debütantin Lisa Loipetssperger (50./ 5,61), Jessica Hilzinger (51./ 6,24) und Andrea Filser (54./ 6,37) kamen ebenfalls nicht in die Top 30, die im entscheidenden zweiten Durchgang ab 13.00 Uhr (ZDF und Eurosport) um den Auftaktsieg dieses Winters fahren. Am Sonntag (10.00/13.15 Uhr) sind die Herren mit den deutschen Hoffnungsträgern Stefan Luitz und Alexander Schmid an der Reihe.

17. Oktober 2020

Skispringerin Gianina Ernst beendet mit 21 Jahren ihre Karriere



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Das ist der DSV-Kader im Ski Alpin der Herren
Foto: dpa/Georg Hochmuth

Die Skispringerin Gianina Ernst hat mit gerade einmal 21 Jahren ihre Karriere beendet. Das teilte die Sportlerin am Samstagmorgen auf Instagram mit. „Aufgrund meiner mittlerweile doch schon langen Verletzungsgeschichte ist es mir nicht mehr möglich, auf die Schanze zurückzukehren“, schrieb Ernst, die im Dezember 2018 einen Kreuzbandriss erlitt und seither nicht mehr richtig in die Spur fand. Sie wolle nun in Zürich Psychologie studieren. Ernst war bei der Olympia-Premiere der Skispringerinnen 2014 im russischen Sotschi als 15-Jährige am Start und belegte damals den 28. Rang.

16. Oktober 2020



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Das ist der DSV-Kader im Ski Alpin der Damen
Foto: dpa/Marco Tacca

Positive Corona-Tests vor Weltcup-Auftakt in Sölden

Einen Tag vor dem alpinen Weltcup-Auftakt in Sölden sind positive Corona-Tests bekannt geworden. Einem schwedischen Trainer sei eine Infektion nachgewiesen worden. Das sagte der Teamchef der Skandinavier, Lars Melin, dem schwedischen Sender SVT Sport. Der Coach Ola Masdal befinde sich in Quarantäne. Ein weiterer Trainer, der mit Masdal im Skilift gefahren sei, wurde untersucht.



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Das ist der DSV-Kader im Ski Alpin der Herren
Foto: dpa/Georg Hochmuth

Rennchef Markus Waldner sagte der Nachrichtenagentur APA am Freitag, dass es Fälle in zwei Teams gegeben habe. Um welche Teams es sich handele, präzisierte er nicht. Die betroffenen Personen seien bereits am Donnerstag getestet und danach isoliert worden. Die Austragung der beiden Riesenslaloms am Samstag und Sonntag sei nicht in Gefahr.

15. Oktober 2020

DSV tritt zum Saisonstart in Sölden nur mit kleinem Team an

Nach zahlreichen Rücktritten wie jenem von Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg hat der Deutsche Skiverband (DSV) für den Weltcup-Auftakt der alpinen Ski-Rennläufer ein kleines und zum Teil unerfahrenes Team nominiert. Bei den Frauen gehen im Riesenslalom am Samstag im österreichischen Sölden Lena Dürr (Germering), Andrea Filser (Wildsteig), Jessica Hilzinger (Oberstdorf) und Lisa Loipetssperger (München) an den Start. Am Sonntag bestreiten Stefan Luitz (Bolsterlang), Alexander Schmid (Fischen) und Fabian Gratz (Altenau) den Riesenslalom der Männer.”Unseren jungen Sportlern bietet sich nun die Chance, in die Fußstapfen ihrer Vorgänger zu treten. Das Potenzial in den Mannschaften ist vorhanden”, betonte Alpinchef Wolfgang Maier. Neben Rebensburg hatten unter anderem die Weltcup-Routiniers Fritz Dopfer, Dominik Stehle und Veronique Hronek im Sommer ihre Karrieren beendet. Einige potenzielle Starterinnen fallen derzeit außerdem wegen Verletzungen oder deren Nachwirkungen aus.Beim Weltcup-Auftakt auf dem Rettenbachgletscher sind wegen der Corona-Pandemie keine Zuschauer zugelassen. Darüber hinaus wurden die beiden Rennen um eine Woche vorverlegt, um damit den Ski-Touristen aus dem Weg zu gehen.