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Women’s-March-Neuauflage: Tausende demonstrieren gegen Donald Trump

Tausende Menschen in den USA haben sich an Protesten gegen Präsident Donald Trump und für Frauenrechte beteiligt. Vor allem junge Frauen schlossen sich den Demonstrationen an, die in verschiedenen Städten des Landes stattfanden.

Die Proteste waren inspiriert von dem erstem Women’s March nach Trumps Amtseinführung 2017. Damals hatten mehr als drei Millionen Menschen teilgenommen. Diesmal kamen wegen der Corona-Pandemie aber deutlich weniger.

Rachel O’Leary Carmona, Vorsitzende des Women’s March sagte, Trumps Präsidentschaft habe mit protestierenden Frauen begonnen, “jetzt wird sie mit den Stimmen der Frauen enden.”

Protestierende erinnern an Ruth Bader Ginsburg

Viele Teilnehmerinnen trugen wieder das Symbol des Women’s March, den sogenannten Pussy Hat – in Anspielung auf Trumps Äußerung, er könne Frauen jederzeit in den Schritt fassen. Andere kleideten sich mit einem weißen Kragen. Ein Verweis auf die verstorbene linksliberale Oberste Richterin Ruth Bader Ginsburg.

Trump will den Sitz von Ginsburg noch vor der Präsidentenwahl am 3. November am Supreme Court mit der konservativen Amy Coney Barrett besetzen.

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